Brandstädter & Schmittgen
Tierisch gute Anwälte

Ich, Baja ... 

Solltet Ihr immer noch Berührungsängste mit Anwälten haben, keine Sorge, fragt einfach nach mir.

Sollte ich mal an dem einen oder anderen Tag keinen Dienst haben (mein Dienstplan ist manchmal echt schräg versetzt), dann fragt trotzdem nach mir. Im Notfall möge man mich eben von zu Hause holen. Ich für meinen Teil bin jeder Zeit einsatzfähig. Bei gewissen Leckerchen würde sich mein Einsatz dann glatt noch erhöhen. Noch etwas zur wichtigsten Person der Kanzlei, also zu "Meiner-Einer": Ich bin eine Labrador-Dame und werde Anfang 2012 9 Jahre alt. Dabei bin ich hier seit dem Winter 2008/09. Ich bin damals Nachfolgerin eines Vorgängers geworden. Ein gewisses, eng eingegrenztes Klientel erwarte ich naturgemäß persönlich: Die echt "Rüden- Mandanten".

Die erwartete ich auf dem Sofa. Auf Wunsch trage ich dann auch meine Robe. hr habt immer noch Berührungsängste mit Anwälten?Braucht Ihr nicht. Wir sind hier für alle Fälle und für alle Altersklassen offen, auch für junge und jüngere Altersklassen.


Tja. Freunde, so eine touristische Rundführung macht müde. Ich hau' mich jetzt erstmal hin. Schichtende.


Im April 2012 habe ich einen Hunde-Lehrling und damit einen Stellvertreter an die Seite bekommen. Er heißt "Fritz" und ich habe ihn im Jahre 2012 angelernt. Es war geplant, dass ich ihn selbstverständlich auch vorstellen werde. Dies geht nun leider nicht mehr, da etwas sehr Trauriges dazwischen gekommen ist. Nach lediglich 48 Stunden schwerer Krankheit bin ich am 25.01.2013 verstorben. Auf vielfachen Wunsch hin soll aber mein Andenken in dieser Homepage erhalten bleiben. "Fritz" wird sich somit demnächst selber vorstellen.

So, dann Tschüss - und es wäre wirklich schön, wenn Ihr mich in guter Erinnerung behalten würdet.

Rundgang fortsetzen ...

Fritz, der Hund ...

Hallo, Ihr alle! Einige kennen mich vielleicht noch unter meinem urspünglichen Namen „Schissi“. Zwischenzeitlich bin ich „Fritzi“ geworden und letztendlich „Fritz- der Hund“.

Ich sollte schon längst vorgestellt werden und wollte mich schon längst vorstellen. Aber irgendwie habe ich es bislang nicht geschafft. Es ist eben nicht so einfach, sich als berufstätiger Hund auch noch um derartige Dinge kümmern zu müssen. Leider ist mein großes Vorbild, Labradordame "Baja", Ende Januar d. J. verstorben. Dies konntet Ihr inzwischen ja auch auf unserer Homepage nachlesen. Ich war bekanntlich die „rechte Pfote“ dieser 1. Kanzleihündin gewesen. Danach bin ich beruflich aufgestiegen und an ihre Stelle getreten.

Sodann habe ich erst einmal unsere Hof-Fotografin im März 2013 zu uns gebeten, welche von mir Porträtaufnahmen erstellt hat. Einige dieser  Fotos liegen gleichfalls vor.

  • Es beginnt mit meinem Hauptfoto.
  • Dann seht Ihr mich als „Fachmann für Schweinerecht“.
  • Sodann könnt Ihr mich sehen bei einem sehr intensiven und schweißtreibenden Aktenstudium.
  • Sodann liefere ich komplizierte Erklärungen ab und strahle dabei nur so vor Kompetenz.
  • Dann gibt es noch das Foto, auf welchem ich die Bürobrille trage zwecks besserem Durchblick.

Überhaupt bezieht sich der Name unserer Homepage natürlich auf uns Tiere und keinesfalls auf die beiden Anwälte. Die sind allenfalls nur tierisch.

Fritz - Ahnenforschung 1863 ...

Ja, und dann habe ich zwischenzeitlich auch Ahnenforschung betrieben. Mir hatte zuvor ja niemand gesagt, dass ich aus einem uralten Hundegeschlecht komme.

Es war die Sippschaft derer „von und zu Schisshausen“, deren Anwesen irgendwo im Vestischen lag. Sie sind dort mal hängen geblieben nach der Varusschlacht, also ab dem Jahre 9. Dazu demnächst eventuell weiteres.

Wir „von und zu Schisshausen“ waren daraufhin über 2 Jahrtausende hinweg immer an entscheidenden Eckpunkten der Weltgeschichte anzutreffen gewesen. Einige von uns wanderten auch nach Amerika aus.

Diesbezüglich hat man mir noch vor kurzem zwei legendäre Farbfotos zugespielt. Wahrscheinlich handelt es sich um die ersten Farbfotos der Weltgeschichte. Sie sind im Jahre 1863 aufgenommen worden am Abend des 30. Juni. Es war der Vorabend der Schlacht von Gettysburg. Mein entsprechender Vorfahre war Stabshund bei der Armee von Nordvirginia, also bei den Rebellen unter General Lee.

Er hat dann zwischen dem 1. und dem 3.7.1863 dem General Lee zwei Vorschläge unterbreitet, welche beide abgelehnt wurden. Er hat nämlich vorgeschlagen, man solle eine Wurst entweder von der einen Seite her anbeißen (vorgeschlagener Angriff über die eigene linke Flanke und damit von Norden her) oder aber von der anderen Seite anbeißen (weiterer Vorschlag, mit der eigenen rechten Seite vorzurücken und damit die gegnerische Südflanke zu umgehen und abzuschneiden).
Dieser Zigarrenpaffer aus Virginia machte allerdings etwas, was kein normaler Hund je machen würde. Er wollte diese Wurst tatsächlich in der Mitte aufbeißen und konzentrierte 15.000 Mann zwecks Frontalangriffs genau durch diese Mitte hindurch.
Ist mächtig daneben gegangen. In der Geschichte könnt Ihr es finden unter „Pickett´s Charge“.
Das kommt davon, wenn man nicht auf seinen Hund hört.

Wie ich an diese legendären Fotos gekommen bin?
Keine Ahnung, sie waren auf einmal da. Vorher hatte man nur über Monate hinweg gemunkelt, es würde so etwas geben.
Dann war auf einmal "Otto", unser Kater, über mehrere Wochen verschwunden gewesen und tauchte dann wieder auf, vollkommen durchnässt und irgendetwas murmelnd von „Scheiß Atlantik“.
Wie auch immer, danach waren dann auf einmal diese beiden Fotos vorhanden.

Übrigens habe ich auch davon gehört, dass mein entsprechender Vorfahre noch am 9.4.1865, also am Tag der Kapitulation von Appomattox Courthouse, am frühen Vormittag zwei unkastrierte Yankee-Rüden gebissen hätte, die letzten Verwundeten dieser damaligen Auseinandersetzung.
Wir „von und zu Schisshausen“ halten eben durch bis zur letzten Sekunde und zur letzen Instanz.

Übrigens habe ich an den Tagen vor Ostern 2013 "Sam" als quasi „rechte Pfote“ erhalten.
…und wieder war es die Woche vor Ostern. Ich selber bin ja auch am Gründonnerstag 2012 zu Mama und Papa gekommen.
"Sam" habe ich persönlich im Tierheim Essen ausgesucht.
Nunmehr befindet er sich bei mir zur Ausbildung.

Ja, ja, ich bin ein richtig erwachsener Rüde geworden, verantwortungsbewusst und ohne Ängste.

Fritz - Ahnenforschung 9 n. Chr.

Inzwischen hat meine Ahnen-Suche einen weiteren Vorfahren derer „von und zu Schisshausen“ ausgebuddelt.

Diesbezüglich müssen wir aber um mehr als 2000 Jahre zurückgehen bis in das Jahr 9 n. Chr. Damals lebte bei einem landbekannten Germanen namens Arminius mein damaliger Vorfahre. Dieser wird tatsächlich in einigen Tacitus-Texten erwähnt als „Schissus Germanicus“. Leider gab es damals noch keine Fotografie. Somit musste ich aufgrund uralter und überlieferter Zeichnungen und Beschreibungen 2 Fotos rekonstruieren lassen, welche meinen damaligen Vorfahren zeige.

Der Überliefung zur Folge soll „Schissus Germanicus“ angeblich seinen Menschen angestiftet haben, einen nationalen Aufstand zu organisieren, welcher die damalige Besatzungsmacht, die Römer, aus dem Land hinaus fegte. Drei römische Legionen wurden in der sagenumwobenen Schlacht im Teutoburger Wald vernichtend geschlagen. Danach zogen sich die Römer auf die sog. „Spaghetti-Linie“ zurück, welche in Fachkreisen einfach nur Limes genannt wurde.

Je mehr ich darüber nachdachte, umso weniger konnte ich es mir vorstellen, dass einer meiner Vorfahren einen derartigen großen Aufstand angezettelt hätte. Zwar hat der eine oder andere meiner Vorfahren bei der einen oder anderen Armee gedient, jedoch waren wir alle immer schon im Grunde wenig kriegerisch. Wir haben immer unsere Pflicht erfüllt, aber dies bedeutet nicht, dass wir gleich Massenaufstände hervorgerufen hätten. Außerdem besagt die gleiche mündliche Überlieferung, dass „Schissus Germanicus“ mehr an unkontrollierter Nahrungsaufnahme interessiert war als an allem anderem. Diesbezüglich liegt also eine 2000 Jahre alte genetische Linie vor, welche bei mir und meinem Menschen endet. Auch wir beide sind vorrangig daran interessiert, möglichst unkontrolliert so viele Nahrungsmittel wie nur möglich zu uns zu nehmen.

Ich konnte es mir einfach nicht vorstellen, dass mein damaliger Vorfahre einen solchen Aufstand angezettelt hätte. Zumindest konnte ich mir aber nicht vorstellen, dass derartiges lediglich nationale Befreiungsgründe gehabt haben könnte.

Immerhin würde kein Deutscher für derartiges auch nur einen Finger krumm machen. Das sieht man doch an der heutigen Tagespolitik. Mit den Deutschen kann man alles machen, die ziehen allenfalls die Michel-Schlafmütze noch etwas tiefer in die Augen und Ohren.
Die Mehrwertsteuer wird immer wieder einmal erhöht --und niemand geht auf die Barrikaden.
Der Teuro wurde vor fast 1 ½ Jahrzehnten eingeführt --und niemand ging auf die Barrikaden.
Der Bergbau wird abgeschafft wegen angeblich zu hoher Subventionen, obwohl diese Subventionen mal gerade im Bereich von vielleicht 2-4 % der Gesamtsubventionen liegen und im Übrigen die Politiker ja wohl die teuersten Subventionsempfänger des Staates sind --und niemand geht auf die Barrikaden.

Ich könnte noch eine Endlosliste hinten anstellen, welche immer wieder zum gleichen Ergebnis kommen würde, dass niemand auf die Barrikaden geht.Und da sollen damals unsere Vorfahren wegen eines angeblichen Befreiungskampfes einen Volksaufstand angezettelt haben??
Glaub´ ich einfach nicht. Wenn wirklich, dann muss dies ganz andere Hintergründe gehabt haben.

Also hab´ ich Ursachenforschung betrieben und mich erst einmal gefragt, unter welchen ganz, ganz engen Ausnahmeverhältnissen vielleicht doch einmal Deutsche einen richtigen Kampfgeist entwickeln könnten. Ich hab´ wirklich sehr, sehr lange nachdenken müssen, bis ich endlich drauf gekommen bin: 

  • Wann zeigen Deutsche Kampfgeist?
  • Wenn z. B. mitten in der Stoßzeit ein Supermarkt eine neue Kasse auf macht!


Deutscher Kampfgeist hat also etwas mit Einkauf und wahrscheinlich mit Einkauf von Nahrungsmitteln zu tun, also mit etwas, von dem ich Ahnung habe.Der damalige Aufstand muss also irgendetwas mit Frustrationen im Nahrungsmittelbereich zu tun gehabt haben.

Dann fiel es mir wie Schuppen von den Hundeaugen:

Das damals noch mit Pferdefuhrwerken betriebene italienisch-römische Pizzataxi hatte andauernd Verspätung, weswegen die Pizzen nur kalt ausgeliefert wurden! Das ist natürlich ein echter und nachvollziehbarer Grund für einen Deutschen, einen Volksaufstand anzuzetteln. Mein Vorfahre „Schissus Germanicus“ war sauer gewesen, weil die Römer immer wieder Verspätungen hatten mit ihren Pizza-Lieferungen. Das kann ich im Übrigen rein persönlich wirklich nachempfinden. Grauenvoller Gedanke: Man freut sich auf eine leckere warme Pizza und erhält nur so einen kalten Abklatsch.

Also jetzt muss man die Geschichtsbücher vollkommen neu schreiben bzgl. der Ereignisse im Jahre 9 n. Chr.

Bei dieser Gelegenheit kann man gleich mit einer anderen Legende aufräumen, welcher ich auch forschungsmäßig nachgeschnüffelt bin. Zum Glück habe ich ja eine sehr gute Nase. Der Überlieferung zur Folge soll nämlich kein einziger der Italiener lebend wieder zur eigenen Truppe zurückgekommen sein. Also ich habe mich im damaligen örtlichen Bereich umgesehen, also im Großbereich Osnabrück. Tja, für die, die es noch nicht wissen: Das entsprechende Arminius-Denkmal steht an der falschen Stelle, geschweige denn, dass die Angelegenheit sich im Bereich Höxter ereignet hätte, vielmehr ist der Großbereich Osnabrück maßgeblich, wie neueste Forschung ergeben hat.

Ich bin also von Osnabrück aus schnüffelnder Weise in süd-westlicher Richtung gegangen, bis ich dann irgendwie an der B58 zwischen Haltern und dem Rhein tatsächlich eine 2000 Jahre alte Steintafel gefunden habe, auf welcher ein römischer Überlebender einen Text gesetzt hatte:

„Dieses Mal habt ihr gewonnen, aber wartet nur bis, die Halbfinalspiele kommen“.

Vielleicht ist dies ja die Erklärung dafür, dass es im Fußball bislang gegen Italien nie so wirklich richtig funktioniert hat.
Aber vielleicht bringen die nächsten Monate auch diesbezüglich eine Aufsehen erregende neue Entwicklung, wenn die WM in Brasilien beginnt.

Nachtrag:
Endlich haben wir es geschafft, ein zeitgenössisches Relief eines klassischen römischen Legionärs des Jahres 9 n. Chr. digitalisiert zu bekommen, um auch einmal die damalige Gegenseite zeigen zu können.